Was ist drin in den Bioweinen

Verbraucherinformation nach den Änderungen der EU-Lebensmittel-Informationsverordnung - Weintrinker werden noch ausführlicher informiert über Zusatzstoffe im Wein

FREIBURG. Mit den jüngsten Änderungen der EU-Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) müssen auch bei Bioweinen noch umfangreichere Angaben gemacht werden über Zusatzstoffe und Allergene.
Ab dem 13. Dezember 2014 sind davon auch die Online-Shops der Bio-Weingüter betroffen. Was verbirgt sich hinter den Angaben, was und wie viel ist drin in den Bioweinen und kann man darauf  auch verzichten?

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Geschrieben von Paulin Köpfer – ECOVIN Baden

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„WeinMalerei“ zum Fest: Die Sieger des internationalen bioweinpreises 2014 in einem „kunstvollen“ Geschenkpaket

Drei Spitzenweine und ihre Weinbilder in einem hochwertigen Geschenkkarton
Frasdorf, im November 2014 – Gute Weine sind nicht nur zum Trinken da! Dank der Sensorischen Weinbilder von Winzer und Weinfachberater Martin Darting erfreuen sie ihre Besitzer auch nach dem Leeren des letzten Glases noch – als dekoratives Aquarell, zum Beispiel an der Küchenwand. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit hat die WINE System AG für Weinliebhaber ein besonderes Paket zusammengestellt: Die „WeinMalerei“ enthält, je nach Zusammenstellung, bis zu drei verschiedene Siegerweine des internationalen bioweinpreises 2014, nebst hochwertigem Druck des jeweiligen Sensorischen Weinbildes. Das genussvolle Paket ist ansprechend verpackt und garantiert nachhaltigen Weingenuss in jeder Hinsicht.
Sensorisches Weinbild von Topgewinnern bioweinpreis
Das Biowein-Genusspaket „Weinmalerei“ enthält drei Qualitätsweine, die beim internationalen bioweinpreis 2014 mit Gold oder Großes Gold prämiert wurden: 2013 Riesling S trocken vom Weingut Eugen Schönhals in Rheinhessen, 2013 Roter Veltliner Riesmein vom Weingut Mehofer-Neudeggerhof im österreichischen Wagram und 2012 Nordheimer Vögelein Blaufränkisch vom Weingut Helmut Christ in Franken.
Je nach Vorliebe und Budget, kann das Paket individuell zusammengestellt werden. Die Bestückung mit je einer Flasche der drei Bioweine sowie den drei passenden Sensorischen Weinbildern ist ab 52,50 Euro erhältlich. Weitere Kombinationsmöglichkeiten mit den zugehörigen Preisen sowie Details zu den Bioweinen und Kunstdrucken finden Interessierte im Online-Shop der WINE System AG.
Händlerpreise sind auf Anfrage unter info@winesystem.de erhältlich.

Das Sensorische Weinbild von Martin Darting – „Sehen, wie der Wein schmeckt“
Das Sensorische Weinbild ist eine erfolgreiche Methode Weine so universell zu beschreiben, dass zwischen Weinbild und Wein eine Wiedererkennungsrate von rund 80 Prozent besteht – eine gute verbale Weinbeschreibung schafft maximal einen Wiedererkennungswert von 20 bis 30 Prozent. Das Weinbild repräsentiert die dynamische Interaktion einzelner sensorisch wirksamer Weininhaltsstoffe und basiert auf deren Primäreffekten auf die unterschiedlichen Sinnesrezeptoren. Es ist keine subjektive Interpretation eines Weines, sondern nutzt die objektivierbaren Empfindungen der Sinnesmodalitäten, zum Beispiel Süße und Säure, um eine hohe Wiedererkennungsrate zu erreichen. Grundvoraussetzung für eine treffende Beschreibung ist die bewusste Empfindung der Reizaufnahme und Reizverarbeitung. Ein wichtiger Parameter ist dabei die Variation und Interaktion der Inhaltsstoffe in der Zeit. Jeder Empfindung, die ein bestimmter Inhaltsstoff auslöst, kann eine entsprechende Farb- und Formkombination zugeordnet werden.
www.empfohleneweine.de

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Viel Selektionsaufwand für gute Qualitäten – ECOVIN Pressemitteilung

Nach vielversprechendem Frühjahr folgt regenreicher Sommer, neue Herausforderungen erfordern in allen Anbaugebieten Fingerspitzengefühl und Einsatz. Das Fazit für die Weinlese ist einfach formuliert: Sie war sehr kurz und mit risikoreichen Entscheidungen verbunden.

Das Weinjahr fing in allen Anbaugebieten sehr gut an. Das Frühjahr startete im gesamten Anbaugebiet sehr gut. Der Verlauf der Blüte und die Gesundheit der Reben wurden durch die Trockenheit im Juni begünstigt.

Die Anzahl der Fruchtansätze nach der Blüte war sehr hoch. Die Hoffnung der ECOVIN Winzer war groß, dass sie nach drei Jahrgängen mit guten Qualitäten, aber leider unterdurchschnittlichen Mengen, ein besseres Weinjahr vor sich hatten.

Im Juli und August zeigte sich der Sommer von einer kaum sonnigen Seite. Es fielen Regenmengen weit über dem langjährigen Mittel. Die Temperaturen lagen zudem über dem Durchschnitt, beide Faktoren förderten das Pflanzenwachstum, eine üppige Anzahl an Weintrauben war die Folge.

Dieses Klima war in allen Anbaugebieten keinesfalls nur positiv. Nicht nur die nasse Witterung und die warmen Temperaturen erhöhten die Gefahr der Fäulnis. Neue Herausforderungen durch die aus Asien eingewanderte Kirschessigfliege veranlassten die Winzer zu einer deutlich früheren und rasanten Weinlese. Das Anstechen der Beeren durch die Kirschessigfliege kann zu einer Infektion der Beeren mit Fäulnissporen führen. Hohe Anstrengungen und gut geschultes Personal für eine perfekte und rasche Selektion der Beeren waren deshalb unverzichtbar.

Trotz der Wetterkapriolen und den neuen Herausforderungen ziehen die ECOVIN Mitglieder in Bezug auf die Qualität der Trauben ein positives Resultat der Lese.

„Es war wieder einmal kein einfaches Jahr, eher schwierig, mit viel Arbeit in kurzer Zeit. Diesen Herbst galt es keine Fehler zu machen, dadurch konnten wir Winzer die Qualität der Trauben sichern und sehr gute Qualitäten erzielen“ so zieht Sebastian Müller sein Fazit.

Die Mengen blieben wie in den Vorjahren in den meisten Gebieten hinter den Erwartungen. Wenige Trauben sind noch am Stock und wenn es die Bedingungen zulassen, können noch Qualitäten wie Auslese, Beerenauslese oder sogar Eiswein erzielt werden.
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Das Weinseminar im Dordogne-Tal – Sensorik und Genuss in Frankreich

Château Plagne - Sensorik Seminar

In diesem Seminar vermittelt Martin Darting einen genussvollen Einblick in die Weinsensorik und in die Weinwelt der Regionen Chaors und Bergerac.

Geniesen Sie die Landschaft, das Essen und Wein und ganz nebenbei erfahren Sie vieles über Riechen und Schmecken und die sensoanalytische Methode der Weinbeurteilung nach PAR.
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Ausbildung zum qualifizierten PAR® Verkoster in Karlsruhe im Mai 2014

Es ist das sechste Sensorik Seminar des Winzers, Sensorikexperten und Weinfachberaters Martin Darting dieses Jahr – und auch dieses erlebt jeder wieder gänzlich neu.

Der Tisch in Romy Ries Conceptstore in der Yorstrasse in Karlsruhe ist vollbesetzt, zehn Teilnehmer von NRW bis Süddeutschland sind angereist, ihre Fragen rund um den Wein an drei Tagen zu diskutieren. Die Intentionen sind dabei durchaus unterschiedliche, denn Gastronomone, Händler, Winzer, Berater und interessierte Privatleute mit durchaus ambitioniertem Anspruch treffen hier aufeinander: Wie perfektioniere ich meine Selektion für die Weinkarte meines Restaurants? Was schmeckt mir und warum und wie kann ich das erklären? Wie mache ich die PAR® Methodik meinen Kunden verständlich und kann Emotionalität und Spass am Wein dennoch erhalten? Spiegeln Prüfergebnisse denn immer die Preise im Supermarkt? Wie kann ich als Winzer mich und mein Handwerk besser vermarkten – oder ist sowieso alles immer nur „Terroir“? Oder: Wie gehe ich kreativ auch mit kleineren Erntemengen in schwierigen Jahrgängen um?…

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Die Jubiläums ProWein 2014 liegt hinter uns …

Es waren wieder ereignisreiche und anstrengende Tage in Düsseldorf. Aber auch sehr gesellige. Man trifft Kunden, Freunde und Bekannte, die man lange nicht gesehen hat und erfährt Neues von den Weingütern. Dieses Jahr konnten wir für drei erfolgreiche Wettbewerbe Urkunden überreichen:
internationalen PIWI Weinpreis 2013      www.piwi-international.org
PAR Weinpreis Südafrika 2014                  www.weinpreis-suedafrika.de
griechischer Weinpreis 2014.                      www.griechischerweinpreis.de

Eine Nachlese und ein paar Fotos finden Sie hier

Veröffentlicht unter Allgemein, Bioweinpreis Blog, Griechenland und seine Weine | Hinterlasse einen Kommentar

Griechische Weine weiterhin auf dem Vormarsch zu deutscher und internationaler Anerkennung.

Frasdorf, im Februar2014 – Der „griechische Weinpreis“, der den Stellenwert des griechischen Rebensaftes mit seinen autochthonen Rebsorten dem deutschen Weinliebhaber leichter zugänglich macht, zeigt in seiner vierten Auflage erneut die unglaubliche Vielfalt der Weine aus Hellas.Medaillen Griechischer Weinpreis 2014

Die Winzer haben erkannt wie notwendig es ist, Beständigkeit zu zeigen, schätzen die professionelle Verkostung nach PAR und viele haben bereits zum wiederholten Male mit ihren Weinen teilgenommen. Kein einfaches Unterfangen in einer Zeit, in der die griechische Wirtschaft und Finanzkraft sich noch nicht von der Talfahrt erholt hat.

Auch das diesjährige Ergebnis spiegelt die vielfältige Charakteristik der Weine, je nach Anbauregion, wieder. Vom kühlen Norden bis ins sonnenverwöhnte Kreta - „cool climate – hot climate“ sind die Schlagworte der Fachleute, da besonders das Klima einen enormen Einfluss auf den Wein hat.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 2x Großes Gold – 17x Gold – 25x Silber.

Und die Überraschung: Ein Süßwein und ein Rosé wurden mit jeweils 96 PAR Punkten und so mit großem Gold ausgezeichnet. Der Samos Nektar 2010 aus Muscat Blanc à Peti (Gelber Muskateller) von der Union of Winemaking Cooperatives of Samos begeisterte die Verkoster mit seiner Kombination aus würzig-balsamischen Aromen und fruchtig-reifer Trockenfruchtaromatik. Ein Muss für alle Fans exzellenter Dessertweine.

Aus Kreta der Rosé: NOSTOS Pink 2013, eingereicht von der Manousakis Winery. Eher ein Rotwein als ein Rosé, moderne Machart mit fruchtig-exotischen Aromen, aber auch blumig und würzig, sehr komplex.

Und noch ein Rosé-Weine aus Kreta erreichte die vorderen Ränge:

Efivos 2013 von Nikos Gavalas mit 95 PAR Punkten und somit Gold.. Ein komplexer Wein mit beeindruckender Adstringenz und dichter Mineralik. Ein klasse Stoff, meinte einer der Verkoster.

93 PAR Punkte erhielt der Rotwein Evharis Ktima rot 2008 von der Domaine Evharis – Zentralgriechenland. Aromen von Chassis, Kirsche und Zartbitterschokoladen charakterisieren diesen moderner Rotwein mit internationalem Niveau.

Der beiden besten Weißweine kommt wieder von der Insel Kreta

Xandakas-Candia 2013 und Kariki 2013, beide vom Weingut Alexakis erhielten jeweils 92 PAR Punkte und somitGold.

Aufgefallen sind 2014 handwerklich perfekt gemachte Weine, die nicht dem Mainstream der heutigen Zeit folgen, sondern ihrer Herkunft alle Ehre erweisen. Im Gegenzug gibt es aber auch die modern ausgebauten Weine mit sehr fruchtig-exotischen Aromen. Also ein gut gemischtes Sortiment für jeden Geschmack.

Verknüpfungen von Informationen, Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum, Verkostungen und Weinseminare, ebenso wie Reisen zum Hersteller sind in der Zukunft geplant, um den Bekanntheitsgrad weiter zu fördern.

Alle Ergebnisse, Merkmale und Charakteristiken der teilnehmenden Weine finden Sie hier:http://www.griechischerweinpreis.de/weinpreis-2014/ergebnisse-2014.html

Weitere Informationen zu den Angeboten der WINE System AG sowie zur PAR-Methodik gibt es unterwww.winesystem.info

Pressekontakt:

WINE System AG

Gisela Wüstinger,
Nußbaumstr. 3, 83112 Frasdorf

Tel. +49(0)8052-909074
Fax +49(0)8052-909075

info@winesystem.de

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Schweppenhauser Weinbaubetrieb Fuchs-Jacobus hat EU-Logo für nachhaltiges Umweltmanagement

EMAS Umweltmanagement

Fuchs-Jacobus ist das einzige Emas-zertifizierte Weingut in Rheinland-Pfalz. In der ganzen Republik gibt es ansonsten nur noch das Bischöfliche Weingut des Bistum Limburg in Rüdesheim. Das „eco-Management and Audit Scheme“ (dafür steht Emas) der Europäischen Union gilt als weltweit anspruchsvollstes System für nachhaltiges Umweltmanagement.
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Quelle:  Allgemeine Zeitung – Rhein Main Presse

Der Erfolg spiegelt sich in den mehrfach prämierten Weinen des Weingutes beim internationalen bioweinpreis wieder.

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Bio & die Sache mit dem Schwefel.

GEDANKEN VON JÜRGEN SCHMÜCKING ZUR AKTUELLEN LAGE BEI BIO-WEIN.

Der Autor ist seit vielen Jahren im “Bio-Bereich” tätig. Bei Lebensmitteln, wie beim Wein. Kaum jemand kennt sich im aktuellen Bezeichnungs-Wirrwarr besser und fundierter aus, als er. Lesen Sie also über EU-Richtlinien und warum manche Winzer den Schwefel doch mögen.
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Quelle: Wine-Times – das aktuelle Online-Weinmagazin. www.wine-times.com

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